Wirksamkeit

Wirksamkeit (oder Effektivität) bezeichnet das Ausmaß, in dem eine Maßnahme, Intervention oder ein Programm die beabsichtigten Ziele erreicht. Im Kontext mentaler Gesundheit bedeutet das: Führt ein Programm tatsächlich zu messbaren Verbesserungen bei Wohlbefinden, Stressreduktion oder Leistungsfähigkeit?

Die Frage nach Wirksamkeit ist zentral für evidenzbasiertes Gesundheitsmanagement. Nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch wirksam. Und nicht alles, was populär ist, hat nachgewiesene Effekte. Die kritische Prüfung von Wirksamkeit schützt vor der Verschwendung von Ressourcen.

Wirksamkeit wird idealerweise durch wissenschaftliche Studien belegt – am besten durch randomisierte kontrollierte Studien (RCTs), die eine Intervention gegen eine Kontrollbedingung testen. Auch systematische Reviews und Meta-Analysen, die mehrere Studien zusammenfassen, liefern wichtige Hinweise.

Für die betriebliche Praxis bedeutet das: Maßnahmen sollten nach Möglichkeit auf Grundlage wissenschaftlicher Evidenz ausgewählt werden. Gleichzeitig sollte die Wirksamkeit im eigenen Kontext gemessen werden – denn was in Studien funktioniert, muss im spezifischen Unternehmenskontext nicht automatisch gleich wirken.