PERMA-Modell
Das PERMA-Modell wurde von Martin Seligman entwickelt und beschreibt fünf zentrale Elemente, die zu nachhaltigem Wohlbefinden beitragen. PERMA steht für: Positive Emotions (positive Emotionen), Engagement (Engagement), Relationships (Beziehungen), Meaning (Sinn) und Accomplishment (Zielerreichung).
Positive Emotionen wie Freude, Dankbarkeit und Zufriedenheit erweitern unser Denken und bauen Ressourcen auf. Engagement beschreibt den Zustand des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit – auch Flow genannt. Positive Beziehungen sind fundamental für unser Wohlbefinden; Menschen sind soziale Wesen. Sinn entsteht, wenn wir uns einem größeren Zweck verbunden fühlen. Accomplishment meint das Erreichen von Zielen und das Erleben von Kompetenz.
Das Modell bietet einen praktischen Rahmen für die Gestaltung von Präventionsprogrammen. Statt nur Stress zu reduzieren, werden gezielt alle fünf Säulen gestärkt. Das führt zu robusterem Wohlbefinden, das auch unter Belastung Bestand hat.
Im Arbeitskontext lässt sich PERMA auf Team- und Organisationsebene anwenden: Werden positive Emotionen gefördert? Gibt es Raum für Flow-Erleben? Wie steht es um Beziehungen und Zusammenhalt? Erleben Mitarbeitende ihre Arbeit als sinnvoll? Werden Erfolge sichtbar gemacht?