Wohlbefinden

Wohlbefinden ist ein vielschichtiger Begriff, der körperliche, emotionale und soziale Dimensionen umfasst. Es geht um mehr als die Abwesenheit von Beschwerden – Wohlbefinden beschreibt einen positiven Zustand, in dem Menschen ihre Fähigkeiten entfalten und ihr Leben als erfüllend erleben können.

Wissenschaftlich wird zwischen hedonischem und eudaimonischem Wohlbefinden unterschieden. Hedonisches Wohlbefinden bezieht sich auf Freude und angenehme Gefühle. Eudaimonisches Wohlbefinden umfasst Sinn, persönliches Wachstum und die Verwirklichung eigener Potenziale. Nachhaltiges Wohlbefinden braucht beides.

Im Arbeitskontext ist Wohlbefinden kein Luxus, sondern Voraussetzung für nachhaltige Leistungsfähigkeit. Mitarbeitende mit hohem Wohlbefinden sind engagierter, kreativer und weniger krankheitsanfällig. Sie treffen bessere Entscheidungen und arbeiten konstruktiver zusammen.

Wohlbefinden lässt sich aktiv fördern – durch den Aufbau von Ressourcen, positive Gewohnheiten und ein unterstützendes Umfeld. Der Schlüssel liegt in der Regelmäßigkeit: Kleine tägliche Maßnahmen wirken stärker als gelegentliche große Interventionen.