Erschöpfung

Erschöpfung beschreibt einen Zustand stark reduzierter Energie, der körperliche, emotionale und kognitive Dimensionen haben kann. Anders als normale Müdigkeit lässt sich Erschöpfung nicht einfach durch Schlaf beheben – sie ist das Resultat längerfristiger Überbeanspruchung.

Im Arbeitskontext zeigt sich Erschöpfung durch vielfältige Symptome: anhaltende Müdigkeit auch nach Ruhephasen, Konzentrationsschwierigkeiten, emotionale Überreaktionen, verringerte Belastbarkeit und ein Gefühl der Leere. Die Leistungsfähigkeit sinkt, obwohl der Einsatz hoch bleibt.

Erschöpfung ist ein wichtiges Warnsignal des Körpers. Sie zeigt an, dass das Verhältnis von Belastung und Erholung aus dem Gleichgewicht geraten ist. Wird dieses Signal ignoriert, kann sich chronische Erschöpfung entwickeln – ein Vorläufer von Burnout.

Der Weg aus der Erschöpfung führt über konsequente Regeneration und den Abbau von Belastungen. Das braucht Zeit und oft eine grundlegende Veränderung von Gewohnheiten und Strukturen. Kurzfristige Erholungspausen reichen nicht aus – es braucht nachhaltige Veränderungen im Umgang mit Energie und Ressourcen.