Arbeitsrhythmus

Der Arbeitsrhythmus umfasst die zeitliche Strukturierung von Arbeitsphasen, Pausen und Erholung. Er wird geprägt durch äußere Faktoren wie Arbeitszeiten und Meetings, aber auch durch innere Rhythmen wie die natürliche Leistungskurve im Tagesverlauf.

Die Chronobiologie zeigt: Menschen haben natürliche Hoch- und Tiefphasen der Leistungsfähigkeit. Die meisten Menschen erleben ein Leistungshoch am Vormittag, ein Tief nach dem Mittagessen und einen zweiten Peak am späten Nachmittag. Ein kluger Arbeitsrhythmus berücksichtigt diese Muster.

Im modernen Arbeitsalltag wird der natürliche Rhythmus oft ignoriert. Back-to-back-Meetings, ständige Verfügbarkeit und fremdbestimmte Zeitpläne verhindern, dass wir im Einklang mit unserer Leistungskurve arbeiten. Das kostet Energie und Produktivität.

Wo möglich, sollten anspruchsvolle Aufgaben in Hochphasen gelegt werden, Routine in Tiefphasen, und Pausen sollten aktiv eingeplant werden. Auch bei fremdbestimmten Arbeitszeiten gibt es oft Gestaltungsspielräume, die genutzt werden können.