Aggregierte Daten

Aggregierte Daten sind Daten, die aus Einzelinformationen zusammengefasst wurden – etwa Durchschnittswerte, Prozentanteile oder Verteilungen auf Team- oder Unternehmensebene. Im Gegensatz zu Individualdaten lassen sie keine Rückschlüsse auf einzelne Personen zu.

Im Kontext von Gesundheitsdaten ist Aggregation besonders wichtig: Sie ermöglicht wertvolle Analysen (Wie geht es dem Team im Durchschnitt?), ohne die Privatsphäre einzelner Mitarbeitender zu verletzen. Die richtige Balance zwischen Detaillierung und Datenschutz ist entscheidend.

Für sinnvolle Aggregation braucht es eine Mindestgruppengröße – üblicherweise werden Daten erst ab 5-10 Personen aggregiert angezeigt, um Identifizierung einzelner zu verhindern. Bei kleineren Teams muss auf aggregierte Auswertungen verzichtet oder auf höherer Ebene zusammengefasst werden.

Aggregierte Daten ermöglichen es BGM-Verantwortlichen und Führungskräften, ein Bild der kollektiven Gesundheit zu gewinnen: Wo gibt es Hotspots? Welche Teams sind besonders belastet? Wie entwickelt sich das Unternehmen insgesamt? All das, ohne individuelle Daten einsehen zu müssen.