Zeitdruck

Zeitdruck bezeichnet das subjektive Erleben, nicht genügend Zeit für anstehende Aufgaben zu haben. Er gehört zu den häufigsten Stressoren im Arbeitsalltag und kann kurzfristig aktivierend wirken, bei Dauerzustand jedoch zu Erschöpfung und Fehleranfälligkeit führen.

Die Auswirkungen von Zeitdruck sind zweischneidig. Moderater Zeitdruck kann motivieren, den Fokus schärfen und Entscheidungen beschleunigen. Chronischer oder extremer Zeitdruck hingegen beeinträchtigt die Qualität der Arbeit, erhöht die Fehlerquote und belastet die Gesundheit.

Zeitdruck entsteht oft durch die Kombination mehrerer Faktoren: zu viele Aufgaben, unrealistische Deadlines, mangelnde Ressourcen oder ineffiziente Prozesse. Aber auch die eigene Arbeitsweise – Aufschieben, Perfektionismus, Schwierigkeiten beim Priorisieren – kann Zeitdruck verstärken.

Der Umgang mit Zeitdruck erfordert Strategien auf verschiedenen Ebenen: Wo möglich, werden unrealistische Anforderungen adressiert. Gleichzeitig helfen Techniken zur Priorisierung, zum Zeitmanagement und zur Stressregulation, mit unvermeidbarem Zeitdruck konstruktiver umzugehen.