Kennzahlen

Kennzahlen (auch KPIs – Key Performance Indicators) sind quantitative Größen, die komplexe Sachverhalte messbar machen. Im Gesundheitsmanagement können dies klassische Kennzahlen wie Krankheitstage oder Fluktuation sein, aber auch spezifischere Indikatoren wie Engagement-Scores, Stresslevel oder Nutzungsraten von Angeboten.

Die Auswahl der richtigen Kennzahlen ist entscheidend. Klassische Spätindikatoren wie Krankheitstage zeigen erst, was bereits passiert ist. Frühindikatoren wie selbstberichtetes Wohlbefinden oder Stressniveau erlauben proaktiveres Handeln. Idealerweise werden beide Typen kombiniert.

Kennzahlen müssen aussagekräftig, valide, praktikabel erhebbar und relevant für die Ziele sein. Zu viele Kennzahlen führen zu Unübersichtlichkeit, zu wenige liefern ein unvollständiges Bild. Die Kunst liegt in der Auswahl der wirklich relevanten Indikatoren.

Im Kontext mentaler Gesundheit können Kennzahlen helfen, Handlungsbedarf zu identifizieren, Maßnahmen zu steuern und deren Wirksamkeit zu evaluieren. Sie machen mentale Gesundheit greifbarer und kommunizierbarer – eine wichtige Voraussetzung für nachhaltiges Engagement der Unternehmensführung.